Der Steuerberater

Bei der Betriebsprüfung (auchauch unter Außenprüfung bekannt) geht es darum, Sachverhalte zu entdecken, welche zu unwiderruflichen Steuererstattungen, Steuerausfällen oder Steuervergütungen kommen kann. Das Recht zur Betriebsprüfung bekommt das Finanzamt durch die Abgabenordnung wie auch die Betriebsprüfungsordnung 2000. Grundsätzlich kann das Finanzamt die Betriebsprüfung wann es möchte durchführen, jedoch sollte Ihnen dazu vorher Zeit gegeben werden bzw. das Finanzamt sollte sich bei Ihnen melden. Entsprechend der gesetzlichen Grundlagen sollte für die Visite der angemessene Zeitraum ausgesucht werden. Dies bedeutet, dass der Prüfer sich keineswegs heute ankündigen und am folgenden Tag bei Ihnen auftauchen darf. Die Betriebsprüfungsordnung spricht bei großen Arbeitsstätten von 4 Wochen ebenso wie in sämtlichen anderen Umständen von zwei Wochen Ankündigungsfrist., In den letzten Jahren ist es zu einem Handel von Steuer-CDs gekommen. Auf diesen CDs waren Information von Bankgesellschaften über ihre Firmenkunden gesichert. Im Regelfall kamen die CDs von ausländischen Konten und gaben z. B. dem deutschen Finanzamt Daten über die Kunden und Informationen zu Bankkonten von deutschen Kunden. Die CDs verfügen über einen beachtlichen Preis, den die deutschen Behörden selbstverständlich zahlen. Denn durch die Daten haben sie Einsicht auf die Finanzen der Kunden und können auf diese Weise feststellen, welche Deutschen das Vermögen auf ausländischen Konten tarnen und somit Steuern umgehen. Während die allererste CD, die in dem Jahre 2006 seitens BND gekauft worden ist und 4,6 Millionen € gekostet hat, lag eine CD preislich inzwischen weniger als eine Million €. Das hängt davon ab, dass das Verlangen nach den CDs keinesfalls noch so hoch ist, wie noch vor ein paar Jahren, da es in Deutschland immer mehr Steuerhinterzier gibt, die eine Selbstanzeige in vornehmen., Die Hinterziehung von Steuern ist ein vermehrtes Delikt in Deutschland. Sofern man hierbei ertappt wird, ist je nach schwere des Verstoßes gegen das Steuerrecht,mit einer hohen Geld,- und/oder Freiheitsstrafen zu rechnen. Aus diesem Grund wird natürlich probiert, das Schwarzgeld, also das Kapital, das gegen das Gesetz nicht versteuert wird, ordentlich zu verbergen. Die gute Möglichkeit hierfür ist ein ausländisches Bankkont. Insbesondere Konten in der Schweiz sind wirklich geachtet für das Verstecken von Steuerhinterziehungen. Würde sich das hinterzogene Geld auf deutschen Konten befinden, würde das Finanzamt eines Tages merken, dass sich mehr Geld auf dem Konto befindet, als in der Einkommensteuererklärung angegeben wurde, weil die Finanzbehörde problemlos die Bankkonten untersuchen kann. Liegt das Geld allerdings auf einem schweizer Bankkonto, fällt dem Fiskus die höhere Summe an Geld keinesfalls so mühelos auf, da sie hierbei keine Option zur Prüfung der Konten haben. Abgesehen von ist das Bankgeheimnis der Schweiz wirklich wichtig wie auch gibt keine Informationen und Kundendaten heraus., Welche Person also doch ehrlich sein will, sollte dem Finanzamt eindeutige Information präsentieren. Das Anzeichen auf mögliche Konten in der Schweiz reicht nicht aus. Personen die Steuern hinterziehen müssen alle Einnahmen gründlich ermitteln sowohl für jedes betroffende Jahr eine Einkommensteuererklärung erstellen. Sofern die Tat dem Finanzamt noch nicht bekannt ist, leitet es ein Ermittlungsverfahren ein. Wenn die Handlung bereits ans Licht kam, dann wirs eine Selbstanzeige ausgeschlossen sein, diese Anklage wird das Finanzamt dann schon schon lange getätigt haben. Der Schwarzgeldbesitzer muss dem Finanzamt meist innerhalb einer Frist von einem Monat die nicht gezahlten Steuern wie auch sechs Prozent Verzinsung pro Jahr aufkommen. Wer das nicht bewältigt, kann mit dem Strafverfahren sowie weiteren Kosten rechnen., Immer ehe die Außenprüfung stattfindet, sollte die zu prüfende Person alle buchhalterischen Beweise ordnen. Dies beinhaltet sämtliche Betriebsausgaben, Gewinnermittlungen,Ausgangsrechnungen oder Kontoauszüge. Jene Informationen sollen ebenfalls ein weiteres mal auf Gesamtheit, Ordnungsmäßigkeit und auf eine erkennbare betriebliche Veranlassung gechecked werden, da sonst der Entzug riskiert werden kann. Eine Übergabe der Unterlagen kann allerdings ebenso beim Finanzamt unmittelbar stattfinden, was heißt, dass dort dann ebenfalls die Prüfung des Betriebs erfolgt. Diese Offerte passt sich besonders für Unternehmer, welche oft am Reisen sind. Falls der zu testende über eigene Büroräume verfügt, findet die Außenprüfung im Regelfall dort statt, weil sich der Prüfer demzufolge unmittelbar vor Ort einen persönlichen Eindruck verschaffen kann., Die Steuerhinterziehung ist ein weit verbreitetes Verbrechen in der Bundesrepublik Deutschland. Durch den Verkauf seitens Steuer-CDs sowie durch immer mehr Selbstanzeigen prominenter Steuerhinterzieher, wächst die Anzahl der Selbstanzeigen in der Bundesrepublik. In dem Jahr 2013 gab es 100 Prozent mehr Selbstanzeigen als im vorherigen Jahr. In Baden-Württemberg z. B. kam es 2012 zu 2.362 Selbstanzeigen und 2013 sogar 6.292. In genau dem Bundesabschnitt gab es deutschlandweit die meisten Selbstanzeigen. Danach kommen Nordrhein-Westfalen wie auch Bayern. Niedersachsen ebenso wie Hessen liegen im Mittelwert. Die wenigsten Selbstanzeigen gab es in Hamburg und in Schleswig-Holstein. In dem Jahre 2012 kam es in Deutschland anhand Steuerhinterziehung zu 15.984 Strafverfahren, bei denen im Allgemeinen 1.937 Jahre Freiheitsstrafen ebenso wie 121,1 Millionen € Geldstrafen verhängt wurden. Zwischen 2003 und 2012 wurden in Deutschland alles in allem 352.781 Fälle der Steuerhinterziehung erledigt.%KEYWORD-URL%