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Es hadelt sich um „Schwarzarbeit“, wenn Geld erhalten wird, das versteuert werden sollte. Das hierbei erworbene Geld wird umgangssprachlich „Schwarzgeld“ genannt. Diese Einnahmen werden in der Regel in der freiberuflichen oder unternehmerischen Tätigkeit erworben. Auch Vermögenswerte, deren Zinsen keineswegs versteuert werden, werden als Schwarzgeld bezeichnet. Schwarzarbeit und der Besitz von Schwarzgeld ist ein Verbrechen und kann sehr enorme Geld- und Freiheitsstrafen zur Folge haben. Zahlreiche Besitzer seitens Schwarzgeld legen ihr Geld aus dem Grund im Ausland an, vor allem in der Schweiz, da sie angesichts dessen ihr Kapital auf dem schweizer Konto verbergen können und so keinerlei Steuern an das deutsche Finanzamt auszahlen sollen., Das Steuerstrafrecht beschäftigt sich mit Delikten gegen das Steuerrecht. Dies inkludiert vor allem die Hinterziehung von Steuern. Falls ein Verstoß gegen das Steuerrecht offenbart wird, drohen hohe Freiheits- wie auch Bußgelder. Wie hoch die Strafe ist, hängt unter anderem von der Schwere des Deliktes ab. Bei der Steuerhinterziehung bis 50.000€ kriegt man eine Geldbuße. Ab 50.000 Euro sollte man mit einer Gefängnisstrafe, die auch auf Bewährung ausgetragen werden mag wie auch gegebenenfalls von einer weiteren Geldbuße ausgehen. Ab 100.000€ bekommt man die selbe Strafart wie bei ab 50.000 Euro zu spüren, jedoch ist die Geld- wie auch Freiheitsstrafen um einiges schmerzhafter. Im Zuge einer Steuerhinterziehung ab 1.000.000€ kommt es ebenso zu einer Gefängnisstrafe, die allerdings meistens keinesfalls auf Bewährung ausgesetzt wird. Auch hierbei kann gegebenenfalls eine zusätzliche Geldstrafe hinzukommen. Außerdem müssen die hinterzogenen Steuern nachgezahlt werden. Nach fünf Jahren verweht die Hinterziehung von Steuern, bei der neuen gewerblichen Hinterziehung von Steuern verjährt die Steuerhinterziehung erst nach 10 Jahren., Das Verfahren vor dem Finanzgericht ist keineswegs kostenfrei. Besser gesagt treten nach den Bestimmungen des Gerichtskostengesetzes einige Kosten, welche sich am Streitwert abmessen. Mit dem zum 01.08.2013 erstellte 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetz wurden unter anderem sowohl der Mindeststreitwert sowie die Gerichtsgebühren auf 1500 Euro angehoben, so dass die mit Klageeingang entstehende Verfahrensgebühr 284 Euro beträgt. Mit Wirkung von dem 16/07/14 wurden die §§ 22, 23, 51, 52, 63 und die Anlage 1 zum Gerichtskostengesetz umgeschrieben. Dies heißt, dass auch in Situationen wo Leute Kindergeld bekommen entgegen der zwischenzeitlichen Praxis noch einmal ein Vorschuss erhoben wird. Der vorfällige Beitrag wird grundlegend nach dem tatsächlichen Streitwert ernannt, sofern dieser sich bei Klageeingang unmittelbar sowie unmissverständlich aus der Anklageschrift ergibt. Ansonsten wird die vorfällige Gebühr nach dem Mindeststreitwert angefordert., In Deutschland sollte man auf seinen Verdienst Steuern ans Finanzamt zahlen. Allerdings probieren zahlreiche der Deutschen diese Abgaben zu vermeiden. Sie listen bestimmte Verdienste keineswegs in der Einkommensteuererklärung für das Finanzamt auf und gelangen auf diese Weise zur Steuerhinterziehung. Falls das Finanzamt das mitbekommt, drohen hohe Freiheits- ebenso wie Geldbußen. Strafrechtlich gibt es an diesem Punkt kaum einen Unterschied, in wie weit man jemanden beispielsweise 200.000 Euro klaut oder ob man 50.000€ Steuern hinterzieht und sie somit dem Finanzamt klaut. Weil der normale Bürger in der Regel keineswegs viel oder überhaupt keine Kenntnis von dem Steuerrecht und Steuerstrafrecht hat, stehen in diesen Umständen Anwälte für Steuerrecht zur Verfügung. Sie finden die genaue Sachlage heraus und vertreten Angeklagte vor Gericht sowie vor dem Finanzamt. Außerdem unterstützen Steueranwälte ihre Mandanten bei Selbstanzeigen oder stehen bei steuerrechtlichen und steuerstrafrechtlichen Fragen bei., Die Steuerhinterziehung ist ein häufig auftretendes Verstoß in Deutschland. Anhand des Verkaufs seitens Steuer-CDs ebenso wie auf Grund fortlaufend mehr Selbstanzeigen prominenter Steuerhinterzieher, steigt die Menge der Selbstanzeigen in Deutschland. Die Anzahl der von 2013 war 100 Prozent größer als im vorherigen Jahr. In Baden-Württemberg z. B. kam es in dem Jahr 2012 zu 2.362 Selbstanzeigen und 2013 sogar 6.292. In genau dem Bundesabschnitt kam es in Deutschland zu den meisten Selbstanzeigen, gefolgt von Nordrhein-Westfalen ebenso wie Bayern. Niedersachsen und Hessen liegen im Durschschnittswert. Die geringste Anzahl an Selbstanzeigen gab es in Hamburg ebenso wie in Schleswig-Holstein. In dem Jahre 2012 kam es in Deutschland angesichts Steuerhinterziehung zu 15.984 Strafverfahren, bei denen in der Gesamtheit 1.937 Jahre Freiheitsstrafen und darüber hinaus 121,1 Millionen € Bußgelder verhängt wurden. Zwischen 2003 und 2012 wurden in Deutschland in der Gesamtheit 352.781 Fälle der Steuerhinterziehung abgehakt., In dem Jahr 2002 ist es zu einer Situation in Sachen Steuerhinterziehung gekommen. Knapp 1,7 Millionen Euro Steuern hat der Herr Becker hinterzogen und wurde in dem Fall zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verdammt. Das Strafgericht verurteilte ihn obendrein zu einer Geldbuße von 300.000 Euro und zusätzlich sollte Becker 200.000 Euro Bußgeld für die Bewährungsauflage an unterschiedliche caritative Einrichtungen abdrücken. Boris Becker hatte zwischen 1991 und 1993 offiziell den Wohnsitz in dem Steuerparadies Monaco, jedoch war sein tatsächlicher Wohnsitz in München. Boris Becker wusste, dass er angesichts dessen in der Bundesrepublik Deutschland komplett abgabenpflichtig gewesen ist, nichtsdestotrotz hat er dem Finanzamt seine Münchner Wohnung vorenthalten.%KEYWORD-URL%