Gesellschaftstanz

Tanzschulen
Der Samba entwickelte sich aus der afrobrasilianischen Kultur sowie zeichnet sich anhand seinen speziellen Rhythmus aus. Er wird im 2/4-Takt getanzt und ist seit der Nachkriegszeit Bestandteil der Latin Tänze und ebenfalls des Welttanzprogramms, das in Tanzkursen als Voraussetzung gelehrt wird. Inklusive den brasilianischen Ursprüngen hat der jetzige Samba allerdings nicht mehr übermäßig viel gemein. In Tanzkursen wird häufig ein vereinfachter Zwei-Schritt-Samba unterrichtet, etwa als Vorstadium zur anspruchsvolleren 3-Schritt-Variante beziehungsweise als selbstständiger Gesellschaftstanz. Samba zeichnet sich besonders auf Grund seine starken Beckenbewegungen und das sogenannte Bouncing aus., Der Paso Doble ist augenfällig von Flamenco sowie Stierkampf inspiriert sowie unterscheidet sich am meisten von den ähnlichen Lateinamerikanischen Tänzen. Man legt hierbei viel Wert auf einen starken Anschein. Als einfacher Volkstanz ist er nunmehr ebenso wie in Europa als selbst in Lateinamerika äußerst namhaft. Da die Schritttechnik sehr reibungslos gehalten ist, fällt der Paso Doble in erster Linie über expressive Drehungen auf. Der Paso Doble wird als Wettbewerbstanz selbst in Tanzkursen unterrichtet., Standardtänze bauen zusammen mit den Lateinamerikanischen Tänzen das Welttanzprogramm sowie die gängigen Turniertänze. Eigentlich wurden alle Gesellschaftstänze als Standardtänze bezeichnet, mittlerweile beinhaltet der Begriff allerdings die 5 Tänze Wiener Walzer, Langsamer Walzer,Foxtrott, Slowfox, Quickstepp wie noch Tango. Jener Tango, der Foxtrott wie noch der Slowfox sind Schreittänze, alle ähnlichen sind Schwungtänze. Die Standardtänze zeichnen sich vor allem durch den ständigen Körperkontakt aus wie auchverlangen dem Tanzpaar dermaßen ein großes Maß an Ausgewogenheit und Kontrolle über eigenen Körper aus. Grundsätzlich trägt der Herr die Leitung wie auch dadurch die Schritte, während die Dame reagiert. Dadurch bewegt sich der Mann in der Regel vorwärts und die Dame rückwärts. Standardtänze gehören zur tänzerischen Grundausbildung und werden zusammen mit den Lateinamerikanischen Tänzen bereits in den Einsteigerkursen gelehrt., In dem Tanzsport kann man dank den Grundkurs ebenso wie die auf die Tatsache weiteren Medaillenkurse verschiedene Abzeichen erlernen, welche den Ausbildungsstand des Tänzers nachweisen. In den Basiskursen reicht dafür die erfolgreiche Beendigung des Kurses aus, exemplarisch bei dem Welttanzabzeichen, das aus einer Urkunde sowie der goldenen Nadel besteht. Es wird nach Beendigung der 2 Grundlagenkurse des Welttanzprogramms, die aus den Musikrichtungen Walzer, Disko, Swing (erster Kurs) wie auch Latino sowohl Tango (zweiter Kurs) bestehen. Welche Person danach weiter durchsetzen will, kann sowohl das Deutsche Tanzabzeichen machen wie auch an den Medaillenkursen für das Bronzene, Silberne wie auch (mehrere) Goldene Tanzabzeichen teilnehmen. Jene sind auch eine Bedingung für die Ausbildung zum Tanzlehrer durch den ADTV., Bis in die jetzige Zeit ist es für viele Jugendliche ganz normal in der siebten oder achten Jahrgangsstufe einen Tanzkurs zu absolvieren, auch wenn kein besonderes Verlangen nach Tanz besteht. Dafür haben einige der Schulen für Gesellschaftstanz besondere Kurse in Petto, die exakt auf diese Gruppe ausgerichtet sind. Ein paar der Teenager entdecken dann die Begeisterung fürs Tanzen und nimmt auch gern die altersgemäßen Tanzpartys für ihre Altersklasse in der Tanzschule wahr, wodurch man eigene Ausgeherfahrungen in einem guten Umfeld erwerben mag. Unter diesen typischen Jugendkursen werden die klassischen Gesellschafts- sowohl Lateinamerikanischen Tänze herbeigeführt, welche auch bei aktueller Musik geschwingt werden können. An dem Ende eines Kurses steht zu einem späteren Zeitpunkt der Abschlussball, einst ebenfallsals Tanzkränzchen bezeichnet, auf einem sich die Vormunde dietänzerischen Erwerbe ihrer Sprösslinge beäugen vermögen., Viele Tanzschulen in der BRD bieten mittlerweile ein individuell konfigurierbares Kursprogramm für alle Fortschrittsstufen und Altersklassen an. Es gibt mitunter auch maßgeschneiderte Kurse für Kinder, Jugendliche und Senioren, für Alleinstehende und Paare. Es findet eine Unterscheidung zwischen Anfängern, Fortgeschrittenen und Vollprofis statt. Außerdem gibt es Bronze-, Silber- und Goldkurse, nach deren erfolgreiche Absolvierung man die der Prüfung entsprechende Medaillen bekommen kann. In einem Großteil der ADTV-Tanzschulen ist auch die weiterführende Ausbildung zum Tanzlehrer möglich. Die Qualifikation für die Weiterbildung zum Tanzlehrer geschieht über den Tanzlehrerverband ADTV, der auch entsprechende Tanzschulen zertifiziert., Tanzen ist in der Bundesrepublik ein häufiges Hobby, das als professionelle Karriere als auch als Zeitvertreib betrieben wird. Dank populärer TV Formate, auch durch langjährige Traditionen haben Tanzvereine einen stetigen Zulauf und werden von Leuten jeder Altersklassen gerne frequentiert. Die Vorläufer des Gesellschaftstanzes lagen bei den jungen Kulturen, wo der Tanz eine rituelle und religiöse Bedeutung hat. Tanzsport ist bis heute ein Ereignis. In gesundheitlicher Hinsicht bekräftigt die koordinierten Bewegungen die eigene Körperwahrnehmung, sowie Stärkung der Muskulatur und Motorik. Tanzen kann helfen, das Gleichgewicht zu verbessern und stählt den gesamten Aufbau des Körpers. In den meisten Tanschulen und -Verinen, die zum größten Teil durch den ADTV, den Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverband e.V., organisiert sind, werden die Tänze des Welttanzprogramms – dem WTP gelehrt, darunter Lateinamerikanische Tänze, Standardtänze sowie Spezialtänze und auch zeitgemäßere Tanzstile wie z.B. Hip Hop., Die Lateinamerikanischen Tänze tragen zusammen mit den Standardtänzen den bedeutensten Teil der Tänze des Welttanzprogramms. Sie enthalten fünf Tänze: Samba, Cha-Cha-Cha, Rumba, Paso Doble und Jive. Nichtsdestotrotz des Namens stammen nur 3 der Lateinamerikanischen Tänze wahrhaftig aus Südamerika, solcher Jive entwickelte sich in den USA wie auch der Paso Doble besitzt spanische wie auch französische Wurzeln. Reichlich viele wahrhaftig aus Lateinamerika stammende Tänze wie noch der Mambo oder der Merengue zählen ebenfalls in keiner Weise in diese Rubrik. Die Zusammenfassung entstand eher durch eine Gleichartigkeit von Schritten und Technik wie auch wurde von Welttanzverbänden so determiniert. Sie divergieren sich von den Standardtänzen vor allem dank eine offenere Tanzhaltung ausgenommen dauerhaften Körperkontakt wie auch meist starke Hüftbewegungen, wobei Ober- und Unterkörper voneinander losgelöst bewegt werden. Das Tanzpaar tritt dabei in keiner Weise unbedingt als Einheit auf, statt dessen veranschaulichen Interaktion wie auch Verständigung.