Gesellschaftstanz

Paartänze
Der Langsame Walzer, infolge der Herkunft selbst als Englischer Walzer bezeichnet, entwickelte sich in den 1920er Jahren. Er entwickelte sich aus einer langsameren Ausführung des Wiener Walzers, dem sogenannten Boston Waltz, der in England bis heute äußerst gefragt ist und zwar die Drehungen des Originals beibehielt, aber intensiv langsamer getanzt wurde. Der Langsame Walzer wird zu einem Takt von dreißig Takten pro Minute getanzt. Nichtsdestotrotz ist speziell der Schwung wesentlich, um dem Tanz Ausdruck zu verleihen. Er wird beim 1. Taktschlag aufgebaut und im Laufe der kommenden beiden erneut abgebremst, was als Heben und Senken bezeichnet wird. In Tanzschulen ist der Langsame Walzer beim Abschlussball des Grundkurses häufig der Einstiegstanz., Der als Standardtanz geleitete Tango betitelt den sogenannten Internationalen oder Europäischen Tango, der sich von der ursprünglichen Form, dem Tango Argentino in Ausdruck und Bewegung augenfällig differenziert. Während auf Tanzturnieren vorwiegend der globale Tango zu sehen ist, wird der ursprüngliche Argentinische Tango in Tanzschulen stetig beliebterpopulärer und zählt da zu dem Standardrepertoire. Der Tango beruht auf einem Zwei-Viertel-Tempo wie auch charakterisiert sich speziell durch seine Gegensätze aus. So verändern sich tiefe, schreitende Schritte mit kurzen, schnellen Schritten ab, währenddessen die Oberkörper fast rigide dahingleiten, werden die Köpfe abrupt gedreht. Der Tango gilt für gewöhnlich als besonders intensiv und wurde daher in Europa eigentlich als fragwürdig wahrgenommen, weshalb der ursprüngliche Tango Argentino als internationaler Tango den Normen der europäischen Standardtänzen angepasst wurde., Viele guten Tanzvereine in der BRD offerieren mittlerweile ein flexibles Programm für die verschiedenen Tänzer jeder Fortschritsstufe und jeden Altersklassen. Es existieren zum Beispiel spezielle Kurse für für Senioren oder Jugendliche, für Paare oder Singles. Es findet eine Unterscheidung zwischen Anfängern, Halbprofis und Experten statt. Außerdem gibt es Tanzabzeichen mit deren erfolgreiches Absolvieren man das bronzene, silberne oder goldene Tanzabzeichen erlangen kann. In den meisten ADTV-Tanzschulen ist auch die weiterführende Weiterbildung zum Tanzlehrer möglich. Die standardmäßige Qualifikation für die Weiterbildung zum Tanzlehrer erfolgt über den Allgemeinen Deutschen Tanzlehrer Verband, der auch entsprechende Tanzschulen zertifiziert., Bis zum heutigen Tage ist es für viele Teenager ganz normal in der neunten oder zehnten Jahrgangsstufe einen Tanzkurs zu besuchen, auch wenn kein großes Interesse am Tanzen besteht. Dafür haben einige der Tanzschulen spezielle Tanzkurse im Angebot, die genau auf diese Zielgruppe ausgerichtet sind. Ein paar der Heranwachsenden entdeckt dann die Liebe zum Tanzen und nehmen auch die altersgemäßen Tanzwettbewerbe in der Tanzschule wahr, wodurch man eigene „Ausgeherfahrungen“ in einer passenden Umgebung erwerben mag. Bei den typischen Jugendkursen werden die typischen Standard- und Lateinamerikanischen Tänze vermittelt, welche auch zu aktueller Komposition geschwingt werden können. Am Schluss des Tanzkurses ist nachher der Schulball, damals auchals Tanzkränzchen bezeichnet, auf einem sich die Vormünder jenetänzerischen Erfolge ihrer Sprösslinge betrachten können., Gesellschaftstanz ist in der Bundesrepublik Deutschland ein beliebtes Hobby, das zum Zeitvertreib als auch als professionelle Karriere betrieben wird. Durch beliebte TV-Formate, auch aus traditionsbedingten Gründen haben Tanzvereine einen nie versiegenden Zulauf und werden von Bürgern allen Alters gerne besucht. Die Wurzeln des Gesellschaftstanzes lagen schon bei den alten Gesellschaften, wo das Tanzen eine eine religiöse Bedeutung hat. Gesellschaftstanz ist bis in unsere Zeit ein gesellschaftliches Ereignis. In körperlicher Hinsicht unterstützt die koordinierten Bewegungen die eigene Körperwahrnehmung, sowie Muskelaufbau und der Koordination. Tanz hilft, den Gleichgewichtssinn zu verbessern und strafft den gesamten Körper. Bei den meisten Tanzvereinen, die zum Großteil im Allgemeinen Deutschen Tanzlehrer Verband, den ADTV, strukturiert sind, wird eine Auswahl desTanzarten des Welttanzprogramms gelehrt, darunter Standardtänze, Lateinamerikanische sowie Spezialtänze und auch moderne Tänze zum Beispiel Hip Hop und Jazzdance., In dem Tanzsport kann man dank den Grundkurs sowie die darauf folgenden Medaillenkurse verschiedenartige Abzeichen sich aneignen, die den Ausbildungsstand des Tänzers zertifizieren. In den Basiskursen genügt dafür die nutzenbringende Beendigung vom Kurses aus, z. B. bei dem Welttanzabzeichen, das aus einer Urkunde und der goldenen Nadel besteht. Es wird nach Beendung der zwei Grundlagenkurse des Welttanzprogramms, die aus den Musikrichtungen Walzer, Disko, Swing (erster Kurs) sowie Latino wie auch Tango (zweiter Kurs) bestehen. Welche Person danach weiter aufbauen will, mag sowohl das Deutsche Tanzabzeichen machen wie ebenfalls an den Medaillenkursen für das Bronzene, Silberne wie auch (mehrere) Goldene Tanzabzeichen teilnehmen. Jene sind ebenfalls eine Bedingung für die Lehre zum Choreograf dank den ADTV., Der Wiener Walzer ist ein ziemlich populärer Standardtanz und ist mit 60 Takten in der Minute der schnellste Tanz des Welttanzprogramms. Er zählt sowohl zu den Gesellschafts- als ebenfalls zu den Turniertänzen. Als Variante des Walzers ist er einer der traditionsreichsten eleganten Gesellschaftstänze. Er wurde besonders durch den Wiener Kongress Anfang des 19. Jh in ganz Europa bekannt und gefragt, wenngleich er in feineren Gemeinden vorerst als obszön bezeichnet wurde aufgrund des gekennzeichneten Körperkontakts. Der Wiener Walzer wird bis heute meist auf klassische Stücke im Drei-Viertel-Takt beziehungsweise in dem Sechs-Achtel-Tempo getanzt, selbst wenn es durchaus ebenfalls moderne Stücke für den Wiener Walzer gibt. Der Grundschritt beinhaltet 6 Maßnahmen, damit er je nach Version entweder in einem beziehungsweise in 2 Takten ausgetanzt werden kann. In Tanzschulen zählt der Wiener Walzer auf Grund seiner Eleganz meistens zum Glanzpunkt des Abschlussballs., Standardtänze bilden zusammen mit den Lateinamerikanischen Tänzen das Welttanzprogramm sowie die üblichen Turniertänze. Eigentlich wurden alle Gesellschaftstänze als Standardtänze bezeichnet, mittlerweile umfasst der Begriff nichtsdestoweniger die 5 Tänze Wiener Walzer, Langsamer Walzer,Foxtrott, Slowfox, Quickstepp und Tango. Jener Tango, der Foxtrott wie auch der Slowfox sind Schreittänze, sämtliche anderen sind Schwungtänze. Die Standardtänze kennzeichnen sich vor allem durch einen dauerhaften Körperkontakt aus wie auchverlangen dem Tanzpaar dermaßen ein hohes Maß an Ausgewogenheit sowie Körperbeherrschung aus. Grundsätzlich übernimmt der Herr die Leitung ebenso wie dadurch die Aktion, währenddessen die Frau reagiert. Dadurch bewegt sich der Herr meistens voraus und die Frau rückwärts. Standardtänze zählen zur tänzerischen Grundausbildung und werden gemeinsam mit den Lateinamerikanischen Tänzen bereits in den Einsteigerkursen gelehrt.%KEYWORD-URL%