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Bei der Betriebsprüfung oder auch Außenprüfung genannt geht es darum, Sachverhalte zu identifizieren, welche zu endgültigen Steuerausfällen, Steuervergütungen oder Steuererstattungen führen können. Die Erlaubnis zur Betriebsprüfung bekommt das Finanzamt über die Abgabenordnung ebenso wie die Betriebsprüfungsordnung 2000. In der Regel kann das Finanzamt die Außenprüfung wann es möchte durchführen, allerdings sollte Ihnen dafür im Voraus Zeit vorgegeben werden bzw. das Finanzamt sollte sich bei Ihnen melden. Entsprechend der staatlich festgelegten Grundlagen muss für den Besuch ein geeigneter Zeitpunkt ausgesucht werden. Das heißt, dass der Inspektor sich keinesfalls auf einem Montag anmelden und am Dienstag bei Ihnen auftauchen darf. Die Betriebsprüfungsordnung spricht bei großen Arbeitsbereichen von 4 Wochen wie auch in allen anderen Fällen von zwei Wochen Ankündigungsfrist., Mit richtigen Informationen in der Einkommensteuererklärung lässt sich viel sparen. Jede Menge Ausgaben kann man steuerlich abgrenzen. Doch manchmal werden solche Anträge von dem Finanzamt nicht angenommen. Sofern das passiert, sollte Protest eingelegt werden. Wird ebenso dieser untersagt, sollte eine Anklage vor dem Finanzgericht vorgebracht werden. In diesen Fällen steht ein Steueranwalt zur Seite. Er kontrolliert die Anträge sowie die Sachlage und kämpft für seine Klienten vor dem Gericht und vorm Finazamt. Sofern der Fall vor das Gericht kommt, sollte davon ausgegangen werden, dass man die entstehenden Verhandlungskosten zu tragen hat. Demnach muss die Summe, um den gestritten wird, auf jeden Fall höher sein, als die Kosten die durch das Gericht anfallen würden. Auch hier helfen Steuerberater wie auch Steueranwälte., Es geht um „Schwarzarbeit“, sofern Geld erworben wird, welches versteuert werden muss. Das in diesem Zusammenhang entstehende Geld wird umgangssprachlich „Schwarzgeld“ genannt. Diese Einkünfte werden in der Regel in der freiberuflichen oder unternehmerischen Arbeit erhalten. Ebenso Vermögenswerte, deren Zinsen keineswegs versteuert werden, sind unter der Bezeichnung Schwarzgeld bekannt. Schwarzarbeit und das Erhalten seitens Schwarzgeld ist eine ernsthafte Straftat und kann sehr hohe Freiheits- sowie Geldbußen kreiere. Etliche Besitzer seitens Schwarzgeld legen ihr Geld daher in ausländischen Konten an, besonders gerne in der Schweiz, da sie somit das Geld auf dem schweizer Konto verstecken können wie auch dadurch keinerlei Steuern an das deutsche Finanzamt abgteben sollen., In Deutschland sollte man Steuern ans Finanzamt abgeben. Jedoch probieren zahlreiche der Deutschen diese Abgaben zu umgehen. Sie geben bestimmte Verdienste keinesfalls in der Steuererklärung für das Finanzamt an und gelangen auf diese Art zur Steuerhinterziehung. Wenn das Finanzamt dies mitbekommt, drohen hohe Geld- und Freiheitsstrafen. Strafrechtlich gibt es in diesem Fall eigentlich keinen Unterschied, in wie weit man jemanden beispielsweise 50.000€ klaut oder ob man 50.000 Euro Steuern hinterzieht und sie angesichts dessen dem Finanzamt klaut. Weil die normale Bevölkerung üblicherweise keinesfalls viel oder überhaupt keine Ahnung vom Steuerrecht sowie Steuerstrafrecht hat, stehen in diesen Umständen Juristen für Steuerrecht zur Verfügung. Sie finden die genaue Sachlage heraus und vertreten Beschuldigte vor Finanzgericht wie auch vorm Finanzamt. Außerdem unterstützen Steueranwälte ihre Klienten bei Selbstanzeigen oder stehen bei steuerrechtlichen und steuerstrafrechtlichen Fragen bei., Die Hinterziehung von Steuern ist eine häufig auftretende Straftat in der Bundesrepublik Deutschland. Anhand des Vertriebs seitens Steuer-CDs ebenso wie auf Grund immer mehr Selbstanzeigen von prominenten Steuerhinterzieher, wächst die Menge der Selbstanzeigen in Deutschland. Die Menge der von 2013 war über 100 Prozent größer als im vergangenen Jahr. In Baden-Württemberg bspw. gab es 2012 2.362 Selbstanzeigen und 2013 sogar 6.292. In diesem Bundesland kam es in Deutschland zu den meisten Selbstanzeigen, gefolgt von Nordrhein-Westfalen und Bayern. Niedersachsen und Hessen liegen im Mittelwert. Die allerwenigsten Selbstanzeigen gab es in der Hansestadt Hamburg wie auch in Schleswig-Holstein. In dem Jahre 2012 wurden in Deutschland 15.984 Umstände von Steuerhinterziehungen mit einem Strafverfahren veröffentlicht, bei denen in der Gesamtheit 1.937 Jahre Freiheitsstrafen sowie 121,1 Millionen Euro Geldstrafen verhängt wurden. Zwischen 2003 und 2012 wurden in Deutschland insgesamt 352.781 Fälle der Steuerhinterziehung abgehakt.