Tanzschule

Tanzschule
Der Samba weitete sich aus der afrobrasilianischen Kultur und zeichnet sich anhand seinen speziellen Metrum aus. Er wird im 2/4-Takt getanzt und ist seit der Nachkriegszeit Bestandteil der Lateinamerikanischen Tänze und ebenfalls des Welttanzprogramms, das in Tanzschulen als Voraussetzung gelehrt wird. Inklusive den brasilianischen Ursprüngen bietet der heutige Samba allerdings nicht vielmehr übermäßig viel gemein. In Tanzkursen wird oftmals ein leichterer Zwei-Schritttempo-Samba gelehrt, etwa als Vorstadium zur anspruchsvolleren Drei-Schritttempo-Version oder als unabhängiger Gemeinschaftstanz. Samba zeichnet sich besonders durch seine extremen Beckenbewegungen und das sogenannte Bouncing aus., Bei Anteilnahme gibt es dessen ungeachtet selbst bereits Angebote für die Kleinsten. Bei dem sogenannten Kindertanz erlernen die Kleinen einfache Schrittfolgen, die die Körperwahrnehmung sowie Körperbeherrschungkräftigen sowohl den Kindern selbst ein starkes Selbstvertrauen übermitteln. Häufig entwickeln Kinder eine große Begeisterung am Abtanzen, wenn sie vorher in jüngeren Altersjahren an den sportlichen Beschäftigungen heran geleitet werden. Da Tanzen sehr gesund ist, fördern die Tanzschulen auf Grund besondere Programme diese Leidenschaft äußerst mit Freude. Aber selbst ein späterer Einstieg ist denkbar. Zumal da das Tanzen erwiesenermaßen bspw. nützlich bei Debilität sein kann, gibt es auch besondere Seniorentanzgruppen oder selbst mehrere Offerten für Wiedereinsteiger. Selbst wenn man keinen festen Tanzpartner hat, kann man sich problemlos in einer Tanzschule für Paartänze einschreiben. Gewöhnlich wird auf die Tatsache geprüft, dass es eine ausgeglichene Geschlechterverteilung in den Kursen gibt. Für Päärchen oder feste Tanzpartnergibt es persönliche Tanzkurse., Standardtänze bauen gemeinsam mit den Lateinamerikanischen Tänzen das Welttanzprogramm wie auch die üblichen Turniertänze. Ursprünglich wurden alle Gesellschaftstänze als Standardtänze bezeichnet, mittlerweile beinhaltet der Begriff nichtsdestoweniger die 5 Tänze Wiener Walzer, Langsamer Walzer,Foxtrott, Slowfox, Quickstepp wie noch Tango. Solcher Tango, der Foxtrott sowohl der Slowfox sind Schreittänze, sämtliche anderen sind Schwungtänze. Die Standardtänze kennzeichnen sich in erster Linie durch den beständigen Körperkontakt aus wie nochverlangen dem Tanzpaar dermaßen ein großes Maß an Ausgewogenheit ebenso wie Kontrolle über eigenen Körper aus. Prinzipiell übernimmt der Mann die Leitung sowohl damit die Aktion, währenddessen die Frau reagiert. Dadurch bewegt sich der Mann in der Regel vorwärts ferner die Frau rückwärts. Standardtänze zählen zu einer tänzerischen Grundausbildung und werden gemeinsam mit den Lateinamerikanischen Tänzen bereits bei den Einsteigerkursen gelehrt., Das Welttanzprogramm WTP wurde in den 1960er Jahren konstruiert sowie bietet in überarbeiteter Form bis heute Validität als tänzerische Grundausbildung. Das WTP richtet sich an fünf ausschlaggebenden Musikstilen sowie ihrer typischen Rhythmik, der unterschiedliche Tänze zugeordnet werden können. Es handelt sich hier um Walzer-Musik,Discothek-Musik, Swing-Musik, Latino-Musik wie auch Tango-Musik. Da es sich bei Latino ebenso wie Tango eher um regional kennzeichnende Musikstile handelt, werden diese nur im 2 Tanzkurs vermittelt, Walzer, Discothek wie noch Swing als Kernprogramm sind Bestandteil des 1. Kurses für Anfänger. Bei der Überarbeitung des Programms 2012 zwecks den ADTV spielte vor allem eine flexible Einheitlichkeit eine wichtige Aufgabe, so sollten die Grundschritte bspw. international gleichsein, das Tanzen allerdings aufgrund Schrittlängen an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden vermögen., Viele Tanzvereine in Deutschland bieten inzwischen ein flexibles Kursprogramm für alle Leistungsklassen und jeden Altersklassen an. Es gibt mitunter auch maßgeschneiderte Kurse für Senioren und sogar Kinder, für Alleinstehende oder Paare. Es findet eine Unterscheidung zwischen Amateuren, Halbprofis und Vollprofis statt. Außerdem existieren Tanzprüfungen mit deren erfolgreiche Absolvierung man die der Prüfung entsprechende Medaillen erlangen kann. In den meisten ADTV-Tanzschulen ist auch die Weiterbildung zum Gesellschafts- Tanzlehrer möglich. Die Qualifikation für die Weiterbildung zum Tanzlehrer erfolgt über den Tanzlehrerverband ADTV, der auch entsprechende Tanzschulen zertifiziert., Der Paso Doble ist deutlich von Flamenco sowie Stierkampf inspiriert sowie unterscheidet sich am meisten von den ähnlichen Lateinamerikanischen Tänzen. Man legt hier viel Wichtigkeit auf einen starken Anschein. Als einfacher Bürgertanz ist dieser heutzutage ebenso wie in Europa als selbst in Lateinamerika sehr beliebt. Da die Schritttechnik ziemlich mühelos gehalten ist, fällt jener Paso Doble in erster Linie durch expressive Drehungen auf. Der Paso Doble wird als Turniertanz ebenfalls in Tanzkursen unterrichtet., Jener als Standardtanz geleitete Tango bezeichnet den sogenannten Internationalen oder Europäischen Tango, der sich von der ursprünglichen Form, dem Tango Argentino in Ausdruck und Regung intensiv unterscheidet. Währenddessen auf Tanzturnieren größtenteils der internationale Tango zu sehen ist, wird der ursprüngliche Argentinische Tango in Tanzschulen stets beliebterpopulärer sowie gehört dort zu dem Standardrepertoire. Der Tango beruht auf einem 2/4-Tempo und charakterisiert sich besonders durch seine Gegensätze aus. So wechseln sich tiefe, schreitende Schritte mit kurzen, schnellen Schritten ab, während die Oberkörper fast immobil dahingleiten, werden die Köpfe abrupt gedreht. Der Tango gilt gemeinhin als speziell leidenschaftlich und wurde aufgrund dessen in Europa ursprünglich als anrüchig registriert, weshalb der ursprüngliche Tango Argentino als globaler Tango den Werten der europäischen Standardtänzen angepasst wurde., Tanzen ist in der Bundesrepublik ein weitverbreiteter Sport, der als professionelle Karriere und auch zum Zeitvertreib betrieben wird. Aufgrund populärer Fernsehserien, aber auch dank langjähriger Traditionen haben Tanzschulen einen nie versiegenden Zuwachs und werden von Leuten jeden Alters äußerst gerne frequentiert. Die Vorläufer des Gesellschaftstanzes liegen schon bei den früheren Hochkulturen, wo das Tanzen eine religiöse und rituelle Bedeutung hat. Rhythmischer Tanz ist bis in unsere Zeit ein gesellschaftliches Ereignis. Als Sport verbessert das koordinierte Tanzen Fitness, sowie Stärkung der Muskulatur und der Koordination. Tanzen kann helfen, das Gleichgewicht zu verbessern und strafft den gesamten Aufbau des Körpers. In den meisten Tanschulen und -Verinen, welche zum größten Teil durch den Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverband e.V., ADTV, organisiert sind, werden die verschiedenen Tanzarten des Welttanzprogramms – dem WTP gelehrt, darunter Lateinamerikanische- und Standardtänze sowie Spezialtänze und auch zeitgemäßere Tanzvariationen wie z.B. Jazzdance und Hip Hop.